Radfahrer verleihen bei strahlendem Sonnenschein ihrem Protest Ausdruck

 
 

Radfahrer verleihen bei strahlendem Sonnenschein ihrem Protest Ausdruck
Unterschriften für mehr und bessere Fahrradwege in Schwanewede gesammelt

 

Die Veranstalter waren überwältigt von der guten Resonanz. Gut 150 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer schlossen sich dem SPD Ortsverein in Schwanewede an und protestierten bei strahlendem Sonnenschein gegen schlechte und fehlende Radwege in Schwanewede. Dabei wählten die Veranstalter Wege aus, die beispielhaft für viele stehen: Wegeplatten, die auf den Strecken gefährlich nach oben ragen, oder aber Straßen, an denen ein Fahrradweg gänzlich fehlt. So führte der Weg die Demonstranten vom Meyenburger Dorphuus zum Kreisel Schwanewede-Nord. Dort warteten weitere Teilnehmer, die sich dem Tross anschlossen. Bürgermeister Harald Stehnken und der Landtagsabgeordnete Oliver Lottke ließen es sich nicht nehmen, die Menge zu begrüßen und ebenfalls mitzuradeln. Bevor es weiter Richtung Hinnebeck ging, wurden die obligatorischen Grußworte gesprochen. Christina Jantz-Herrmann (Vorsitzende des SPD-Ortsvereins) dankte den vielen Teilnehmern, gemeinsam Flagge zu zeigen. „Der große Zuspruch mache aber auch die Handlungsnotwendigkeit deutlich.“ „Die Gemeinde hat ihre Hausaufgaben erfüllt. Obwohl es sich bei der Straße Richtung Hinnebeck, dem Hinnebecker Weg, um eine Kreisstraße handelt, hat die Gemeinde zugesagt, die Planung zu übernehmen und Grundstücksverhandlungen für den Bau eines Radweges mit zu übernehmen. Hier warten wir jetzt auf den Landkreis“, so Harald Stehnken. „Ich protestiere eigentlich nicht gerne gegen mich selbst“, bemerkte der Landtagsabgeordnete Lottke scherzhaft, „aber, hier entlang der Landstraße zwischen Schwanewede und Meyenburg ist der Fahrradweg schlecht, daran gibt es nichts zu deuteln.“ Er versprach, sich in Hannover für mehr Geld für den Radwegebau einzusetzen. Zudem lud er die Veranstalter und Interessierten ein, die am Rande der Radtour gesammelten Unterschriften mit ihm gemeinsam in Hannoverdem Verkehrsminister zu übergeben. Während der Tour nach Hinnebeck, wo die Radfahrer mangels Radweg die Straße nutzen mussten, passierte den Protestlern dann auch das, was so häufig dort zu beobachten ist: Autofahrer drängelten an der Gruppe vorbei, hupten oder zeigten den Teilnehmern einen Vogel. Dass es zu keinem gefährlichen Zwischenfall kam, ist sicher auch der Begleitung durch die Polizei zu verdanken, die mit einem Fahrzeug die Gruppe nach hinten absicherte. In Hinnebeck angekommen, freuten sich die Radler über eine kleine Erfrischung, die der dortige Elternverein spendierte. Er kämpft bereits seit Jahren für eine bessere Schulwegsicherheit in Hinnebeck. Von dort aus führte die Route wieder zurück zum Dorphuus nach Meyenburg, wo Dominik Schmengler (Ortsbürgermeister und SPD-Vize) ein positives Fazit zog. „Wir haben bei der Wahl ein Mandat von den Bürgern übertragen bekommen und nehmen die Verantwortung ernst. Die Probleme, die es gibt, greifen wir aktiv und jederzeit auf und nicht erst wieder vor der Wahl.“ Er dankte allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und lud gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein zum anschließenden Grillen ein.

 

 


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